Freizeit

Spaziergang

Stadtteilerkundung mit einer Kindergruppe und einem/r Politiker*in. Wo sind Spielplätze, in welchem Zustand sind sie? Gibt es eine Offene Tür? Wann sind die Zeiten für Mädchen und für Jungen? Ist der Schulweg sicher? Schreibt auf, was euch auffällt und übergebt eure Verbesserungsvorschläge an den/die Politiker*in und das Jugendamt.

 

Parkplatz „mieten“

Ihr wollt auf fehlende Freiräume für Kinder und Jugendliche aufmerksam machen? Wenn ihr nicht gleich die ganze Straße vor eurem Jugendzentrum sperren lassen möchtet, dann könnt ihr auch einen halben Tag lang einige Parkplätze „mieten“ und dort öffentlichkeitswirksam spielen, Kuchen essen und mit Passant*innen ins Gespräch kommen.

 

Straßenwohnzimmer bauen

Die Gruppe geht gemeinsam Sperrmüll sammeln. Sie suchen sich verschiedene Arten von „Sperrmüll“ aus, aus denen sie ein Wohnzimmer einrichten können (Z.B. altes Sofa, kaputter Fernseher, altes Regal). Während der Straßenaktion werden Transparente erstellt und angebracht, die auf die Problematik jugendlichen Geldmangels und fehlender Freiräume aufmerksam macht.

Mobilität

Aktion der BUND-Jugend gegen Bundesverkehrswegeplan 2030

Ihr wollt bei der BUNDjugend-Kampagne „Spielzeug Auto?“ dabei sein und mit eurer kreativen Aktion dem Bundesverkehrsminister zeigen, dass ihr mit der auf Autos ausgerichteten Verkehrspolitik nicht einverstanden seid?

http://www.bundjugend.de/produkt/aktionspaket-spielzeugauto

Dort lässt sich ein Aktionspaket bestellen.

 

Fahrradtour

Eine Gruppe trifft sich an einem Tag mit Fahrrädern und macht einen Fahrradausflug durch den Stadtteil oder fährt den Schulweg, den Weg zur Turnhalle oder zur Stadtbücherei mit dem Fahrrad ab. Unterwegs haltet ihr oft an und schaut, ob der Fahrradweg sicher ist, ob es überhaupt einen Fahrradweg gibt, ob euch dort schon mal Autofahrer*innen gefährlich nahe gekommen sind. Gibt es alternative und bessere Wege? Kommt ihr überhaupt mit dem Fahrrad zum Schwimmbad und zur Skater*innenanlage oder ist der Weg nur für Autofahrer*innen geplant?

Antifaschismus/Rechtsextremismus/AfD

Blockadetraining organisieren

Ihr wollt bei der nächsten Anti-Nazidemo dabei sein, seid euch aber unsicher wie ihr euch verhalten könnt, wenn mal wieder die falschen Gruppen meinen ihr sollt das mit dem demonstrieren besser lassen? Ein Blockadetraining kann euch helfen. Wendet euch dazu an das Landesbüro der Falken NRW.

 

Naziaufkleber mit eigenem Aufkleber überkleben

Da bist du gerade auf dem Weg zur Gruppenstunde ins nächste Jugendzentrum der Falken und siehst am Laternenpfahl einen Aufkleber von rechten Hools, den Identitären o.a.? Da du gut vorbereitet bist, hast du in deinem Rucksack oder Portemonnaie immer einen Falken-Aufkleber dabei: „Hier verschwand ein Nazi-Sticker“. Du überklebst den Nazisticker mit deinem eigenem Sticker.

 

AfD-Stand umzingeln

Ein Infostand der AfD in eurer Innenstadt? Mobilisiert schnell viele andere Menschen, die die AfD ebenso wenig akzeptabel finden, und bildet einen Kreis um den AfD-Stand indem ihr euch alle an die Hand nehmt.

 

AfD-Flyer ab in die Tonne

Die AfD hat einen Stand in eurer Stadt und ihr seid nicht genug Leute um ihn zu umzingeln? Kein Problem! Nehmt einfach eine Papiertonne aus eurem Falkenzentrum mit und stellt euch neben den AfD-Stand. Malt dazu ein Schild, auf dem „Gib Rassismus einen Korb!“ oder ähnliches steht und fragt die Menschen, die Flyer von der AfD bekommen haben ob sie die nicht lieber direkt wieder wegwerfen wollen.

Literatur

Schau auch mal in die Broschüre „So bunt kämpfen wir“ vom Bundesvorstand der Falken. Die findest du in deinem Falkenbüro im Regal.